Ich lag selbst lange falsch – meine Geschichte

Ich bin Sarah – promovierte Biologin aus der Krebsforschung. Ich war jahrelang überzeugte Low-Carb-Anhängerin. Mein eigener Körper schien mir recht zu geben: Wann immer ich anfing, mehr Kohlenhydrate zu essen, nahm ich zu. Meine logische Schlussfolgerung: Die Kohlenhydrate sind schuld.

Anfang 40 funktionierte Low Carb plötzlich nicht mehr.

Als ich Anfang 40 mein Bauchfett loswerden wollte, griff ich einfach wieder zu meiner Geheimwaffe: Low Carb. Aber das funktionierte plötzlich nicht mehr. Selbst Keto brachte keine zufriedenstellenden Ergebnisse. Hinzu kam, dass ich auf Keto auch keine richtige Lust hatte, weil dabei so viele Lebensmittel ausgeschlossen werden. Das macht insbesondere das Auswärtsessen so schwierig.

2 Jahre lang versuchte ich verzweifelt, mein Bauchfett loszuwerden. Hin und wieder verlor ich mal 2-3 Kilo und nahm auch am Bauch etwas ab. Das war aber immer mit Hunger verbunden und ich schlief schlecht. Deswegen hielt ich das nie lange durch.

Als Wissenschaftlerin fing ich an, die wissenschaftliche Literatur nach den vielversprechendsten Ansätzen zum Abnehmen zu durchsuchen, die auch bei hartnäckigem Bauchfett helfen.

So stieß ich auf die eiweißreiche Ernährung und erkannte: Kohlenhydrate sind nicht das Problem. Es ist vielmehr die Kombination aus Fett und Kohlenhydraten, die problematisch ist.

Und: Low Carb funktioniert bei vielen Menschen sehr gut, weil es einen höheren Eiweißanteil hat als normale Mischkost. Wenn man es aber bei Low Carb mit Fett übertreibt ist der Eiweißanteil kaum höher, was dem Abnehmen im Wege steht. Das traf bei mir auf jeden Fall zu: Bei mir kamen nur Vollfettmilchprodukte auf den Tisch und alles wurde in reichlich Butter angebraten.

Heute bin ich großer Skyr Fan. Weil ich verstanden habe, dass es hier nicht nur um Kalorien geht, sondern darum, dass Skyr einen sehr hohen Eiweißanteil hat.

Warum ich in kein Lager passe

Wenn es ums Abnehmen geht, gibt es drei große Lager:

Ich sage: Es kommt gar nicht so sehr darauf an, ob du eher weniger Kohlenhydrate oder eher weniger Fett isst. Beides kann funktionieren – solange der Eiweißanteil hoch genug ist. Bei Low Carb passiert das oft von allein; bei fettarmer Ernährung musst du bewusster auf genug Eiweiß achten. Und das Beste: Du musst Dich für keinen der beiden Wege entscheiden. Die eine Mahlzeit kann kohlenhydratarm sein, die nächste fettarm. Dadurch musst Du auf nichts verzichten.

Eiweiß ist die eine Stellschraube, die den Rest fast von allein regelt: Es reguliert deinen Hunger, es schützt deine Muskeln, und es bringt deine Kalorienbilanz ganz ohne Zählen und Hungern in die richtige Richtung.

Bei der eiweißreichen Ernährung wird nichts verteufelt. Du kannst sowohl Nudeln als auch Butter essen, keine Lebensmittel werden ausgeschlossen.

Was das für Dich bedeutet

Wenn Du schon verschiedene Ernährungsansätze ausprobiert hast und keiner langfristig den gewünschten Erfolg brachte, bist Du hier richtig.

Gescheiterte Diäten haben nichts mit Willensschwäche zu tun. Das Problem ist, dass die meisten Diäten gegen Deinen Körper arbeiten, nicht mit ihm. Mit dem richtigen Ansatz musst Du weder hungern noch verzichten.

Genau darum geht es bei Clever essen. Statt Ernährungsreligionen gibt es einen wissenschaftlich fundierten Ansatz, der auch im stressigen Alltag funktioniert.

Wie ich arbeite

Ich bin Biologin, keine Ideologin. Das heißt für mich:

Ich habe es selbst durchlebt und angefangen, alte Überzeugungen zu hinterfragen. Nun habe ich einen weiterentwickelten Ansatz, der mit und ohne Kohlenhydraten funktioniert.

Ein weiteres Motto von Clever essen ist: Stunden zählen statt Kalorien. Damit ist Intervallfasten gemeint. Intervallfasten passt gut zur eiweißreichen Ernährung, ist aber kein Muss.

Wenn Du als Frau mit Bauchfett kämpfst und es ernsthaft loswerden möchtest, dann bleibe gerne hier und gucke Dich in Ruhe um. Denn dann ist Clever essen genau für Dich.