Was soll man sagen? Dieser Hähnchendöner schmeckt, wie ein Döner schmecken muss. Vom Quarkbrot bin ich ja ohnehin ein großer Fan, da es trotz des hohen Eiweißgehalts fast wie normales Brot schmeckt. Und wie dieses Rezept beweist, lässt es sich auch ganz hervorragend zu Fladenbrot verarbeiten.
Nicht zuletzt verleiht das kräftig gewürzte Fleisch dem Gericht den typischen Dönergeschmack.
All Dönerfans, die sich gesund und eiweißreichreich ernähren möchten, sollten dieses Rezept also unbedingt ausprobieren!
Dönersoße selber machen – die eiweißreiche Skyr-Variante
Die Soße macht den Döner aus. Statt einer fertigen, fettigen Dönersoße rührst Du hier eine leichte, eiweißreiche Variante aus Skyr und etwas fettarmer saurer Sahne an. Dazu kommen frisch gepresster Knoblauch, ein Spritzer Zitrone, Salz und Pfeffer. Die Soße wird schön cremig, würzig-knoblauchig und liefert dank Skyr ordentlich Eiweiß – ganz ohne die Kalorien einer klassischen Dönersoße. Am besten schmeckt sie, wenn sie kurz durchziehen kann.
Das Quarkbrot-Fladenbrot für den Döner
Statt gekauftem Fladenbrot aus Weißmehl backst Du hier einen Fladen aus Quarkbrotteig. Magerquark, Mehl, Eier und Backpulver ergeben einen einfachen Teig, der ohne Gehzeit auskommt und deutlich mehr Eiweiß liefert als klassisches Fladenbrot. Du formst den Teig zu Fladen und bäckst sie im Ofen, bis sie goldbraun sind. So hast Du eine sättigende, proteinreiche Grundlage für Deinen Döner.
Wie viele Kalorien hat ein selbst gemachter Hähnchen Döner?
Ein Döner vom Imbiss ist oft eine Kalorienbombe – vor allem durch das fettige Fladenbrot und die Soße. Bei dieser selbst gemachten Variante sieht das anders aus: Der Quarkbrot-Fladen und die Skyr-Soße sparen Fett und Kalorien, während mageres Hähnchen und die eiweißreichen Zutaten satt machen. So wird aus dem Döner eine Mahlzeit, die richtig viel Eiweiß liefert und trotzdem leicht bleibt – ideal, wenn Du bewusst isst, aber nicht auf Döner verzichten möchtest.

Hähnchen-Döner
Dr. Sarah NeidlerZutaten
Für das Fladenbrot:
- 500 g Magerquark 0,2 % Fett
- 440 g Mehl
- 2 Eier
- 2 Päckchen Backpulver
- etwas Salz
Für die Soße:
- 250 g Skyr
- 100 g fettarme saure Sahne 10 % Fett
- 6 Zehen Knoblauch
- ½ Zitrone
- Salz & Pfeffer
Für das Fleisch
- 550 g Hähnchenbrust
- 4 EL Olivenöl
- ½ Zitrone
- 1 TL Oregano
- 1 TL Thymian
- 1 TL Chilipulver oder scharfes Paprikapulver
- ½ TL Kreuzkümmel
- ½ TL Knoblauchpulver
- ½ TL Korianderpulver
- etwas Salz & Pfeffer
Sonstiges:
- 1 Zwiebel
- 100 g Rotkohl
- 100 g Eisbergsalat
- 2 Tomaten
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Zutaten in Bring! übernehmenZubereitung
Das Hähnchen:
- Das Fleisch in schmale, mundgerechte Streifen schneiden und zusammen mit dem Olivenöl und den Gewürzen für ein paar Stunden oder über Nacht im Kühlschrank marinieren. Ich habe die Gewürze nicht abgemessen, sondern nach Gefühl dosiert. Für dem typischen Dönergeschmack ist es jedoch wichtig, das Fleisch kräftig zu würzen.Das Fleisch dann von allen Seiten gut durchbraten. Zusätzliches Öl sollte nicht notwendig sein, da das Fleisch ja schon in Öl eingelegt ist.
Die Soße:
- Den Knoblauch fein hacken und alle Zutaten miteinander vermengen.
Das Brot:
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen
- Alle Zutaten vermengen und zu einem Teig verkneten.
- Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech zu einem runden, flachen Brot formen. Ich habe den Durchmesser so groß gemacht, dass es gerade noch auf das Backblech gepasst hat.
- Die Oberfläche mit einem Messer etwas einschneiden. Dadurch geht das Brot besser auf.
- Für ca. 25 Minuten backen.
- Das Brot aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und in 4 gleich große Stücke schneiden. Dann das Brot vorsichtig halbieren, ohne es am Ende durchzuschneiden.
- Das Fleisch und das kleingeschnittene Gemüse zusammen mit der Soße in die Dönertasche geben.
Anmerkungen
Nährwerte pro Portion
Eiweißreiche Ernährung mit 30 % Eiweiß
Dieses Rezept ist Teil meiner Rezeptsammlung mit 30 % Eiweiß.
Warum 30 % Eiweiß?
Eine Ernährung mit einem kalorienmäßigen Eiweißanteil von mindestens 30 % sättigt so stark, dass man abnimmt, ohne die Kalorien begrenzen zu müssen. Denn Fett und Kohlenhydrate sind die Hauptenergielieferanten des Körpers.
Eiweiß hat zwar auch Kalorien, die Energiegewinnung aus Eiweiß ist aber sehr aufwendig. Der große Vorteil von Eiweiß ist, dass es aber trotzdem sehr gut sättigt! Sogar besser als Kohlenhydrate und Fett.
Gleichzeitig hilft der hohe Eiweißanteil, den Muskelverlust beim Abnehmen zu minimieren.
Aus diesem Grund kreiere ich Rezepte mit mindestens 30 % Eiweiß, die das Abnehmen zum Kinderspiel und sogar hartnäckigem Bauchfett den Garaus machen.
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