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Durch den Magerquark sind diese Quark-Spätzle sehr eiweißreich. Sie sind glatter als normale Spätzle, aber geschmacklich trotzdem hervorragend.

Spätzle sind ein typisch schwäbisches Gericht. Traditionell werden sie von Hand von einem Brett geschabt, was viel Übung erfordert. Von einer guten schwäbischen Hausfrau wird aber erwartet, dass sie diese Technik beherrscht 😊

Es gibt aber zum Glück moderne Hilfsmittel, mit denen Spätzle Machen zum Kinderspiel wird. Ich habe für dieses Rezept zum ersten Mal Spätzle selbst gemacht und es hat auf Anhieb ohne Probleme funktioniert.

Ich habe eine Spätzle Hobel verwendet. Dabei drückt man den Teig durch die Löcher im Hobel in kochendes Wasser. Die Spätzle werden mit dieser Methode etwas kürzer und knubbeliger und werden daher auch Knöpfle genannt.

Alternativ kann man auch eine Presse nutzen, durch die der Teig in das kochende Wasser gepresst wird.

Eiweißreiche Zutaten

Normale Spätzle sind sehr kohlenhydratreich und eiweißarm, daher ist es schwer, sie in eine eiweißreiche Ernährung zu integrieren. Bei den Quark-Spätzle kommt Magerquark in den Teig, wodurch der Eiweißanteil deutlich höher ist.

Quark-Spätzle sind auch keine Erfindung von mir, vielleicht hast Du sogar schon mal davon gehört. Ich verwende in diesem Rezept aber deutlich mehr Quark und weniger Mehl als es bei Quark-Spätzle normalerweise der Fall ist.

Durch den hohen Quarkanteil sind die Spätzle weicher, glatter und weniger bissfest als normale Spätzle. Geschmacklich stehen sie ihnen aber in nichts nach!

Welches Mehl?

Beim Mehl kannst Du Spätzlemehl oder normales Weizenmehl verwenden. Auch Dinkelmehl oder Vollkornmehl ist in Ordnung. Spätzlemehl dient normalerweise dazu, dass die Spätzle bissfester werden. Bei den Quarkspätzle macht das aber keinen Unterschied.

Quark versus Topfen

Ich habe übrigens auch Topfen und keinen Quark verwendet. Topfen enthält etwas weniger Wasser als Quark, wodurch der Teig etwas fester wird. Das spielt aber keine Rolle, die Spätzle gelingen auch, wenn der Teig etwas flüssiger wird.

Stellst Du Dir die Frage, welche Soße zu Quarkspätzle gut schmeckt? Dann probiere doch mal meine Käsespätzle!

Quark Spätzle

Dr. Sarah Neidler
Zubereitungszeit 10 minutes
Kochzeit 10 minutes
Gang Hauptgericht

Zutaten
 

  • 250 g Magerquark 0,2 % Fett
  • 2 Eier
  • 100 g Mehl
  • Salz
  • Muskat

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Zubereitung
 

  • Zunächst den Spätzle-Teig zubereiten. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren und den Teig mindestens 15 Minuten stehen lassen.
    Hier in Kroatien gibt es nur Topfen, keinen deutschen Quark. Da Topfen weniger Wasser enthält als Quark, ist der Teig etwas fester. Das Rezept funktioniert aber auch, wenn der Teig etwas flüssiger ist.
  • Wasser zum Kochen bringen und die Spätzle entweder mit einer Spätzle-Hobel oder- Presse zubereiten.
    Ich habe eine Spätzle-Hobel verwendet. Die Handhabung ist sehr einfach, man nutzt einfach einen Teigschaber, wodurch der Teig durch die Löcher in das kochende Wasser gepresst wird. Die Spätzle sind dann deutlich kürzer als wenn man eine Presse verwendet, man nennt sie auch Knöpfle.
  • Nachdem Du den Teig verbrauchst hast, lässt Du die Spätzle einfach noch 1-2 Minuten kochen. Man liest oft, dass man sie mit einer Schöpfkelle rausnehmen soll, sobald sie oben schwimmen. Ich habe sie aber einfach alle zusammen in ein Nudelsieb abgegossen.

Nährwerte pro Portion

Kalorien: 704kcal | Protein: 54g | Fett: 14g | Kohlenhydrate: 85g | Ballaststoffe: 3g (10%) | Vitamin A: 1854IU (74%) | Kalium: 269mg (7%) | Vitamin B1: 1mg (91%) | Vitamin B2: 1mg (83%) | Vitamin B3: 6mg (46%) | Vitamin B5: 2mg (40%) | Vitamin B6: 0.1mg (7%) | Vitamin B12: 0.002µg | Vitamin D: 0.004µg | Vitamin E: 2mg (15%) | Vitamin K: 0.4µg (1%) | Calcium: 77mg (8%) | Kupfer: 0.3mg (24%) | Folsäure: 183µg (61%) | Eisen: 7mg (56%) | Mangan: 1mg (29%) | Magnesium: 36mg (9%) | Selen: 34µg (49%) | Zink: 2mg (17%)
Hast Du dieses Rezept ausprobiert?Dann schreibe doch in die Kommentare, wie es Dir gefallen hat. Ich freue mich immer über Feedback.

Eiweißreiche Ernährung mit 30 % Eiweiß

Dieses Rezept ist Teil meiner Rezeptsammlung mit 30 % Eiweiß.

Warum 30 % Eiweiß?

Eine Ernährung mit einem kalorienmäßigen Eiweißanteil von mindestens 30 % sättigt so stark, dass man abnimmt, ohne die Kalorien begrenzen zu müssen. Denn Fett und Kohlenhydrate sind die Hauptenergielieferanten des Körpers.

Eiweiß hat zwar auch Kalorien, die Energiegewinnung aus Eiweiß ist aber sehr aufwendig. Der große Vorteil von Eiweiß ist, dass es aber trotzdem sehr gut sättigt! Sogar besser als Kohlenhydrate und Fett.

Gleichzeitig hilft der hohe Eiweißanteil, den Muskelverlust beim Abnehmen zu minimieren.

Aus diesem Grund kreiere ich Rezepte mit mindestens 30 % Eiweiß, die das Abnehmen zum Kinderspiel und sogar hartnäckigem Bauchfett den Garaus machen.

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Dr. Sarah Neidler

Sarah ist promovierte Biologin und Gründerin von Clever essen. Dort zeigt sie ihren Lesern, wie sie mit Intervallfasten ihr Wunschgewicht erreichen und gesundheitliche Probleme in Angriff nehmen können. In ihrer Freizeit kocht und liest sie gerne und macht Yoga.

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